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Untenrum Magazin

Kleine, blumenkohlförmige Wucherungen am Penis, am Hodensack oder im Analbereich: Feigwarzen gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen weltweit. In Deutschland erkranken laut Robert Koch-Institut schätzungsweise 170 von 100.000 Menschen pro Jahr daran 2, und bis zu 5 bis 10 Prozent der Bevölkerung sind im Laufe ihres Lebens betroffen 1. Wer zum ersten Mal solche Veränderungen entdeckt, ist oft verunsichert: Sind es Feigwarzen oder doch Dellwarzen? Gutartig oder behandlungsbedürftig? Dieser Artikel erklärt, was Feigwarzen beim Mann sind, wie sie sich von anderen Hautveränderungen unterscheiden, wie sie behandelt werden und welche Rolle die HPV-Impfung bei der Vorbeugung spielt.


Was sind Feigwarzen?

Feigwarzen, medizinisch Condylomata acuminata oder Kondylome, sind gutartige Hautveränderungen im Genital- und Analbereich, die durch humane Papillomviren (HPV) verursacht werden 1. Als Auslöser gelten in über 90 Prozent der Fälle die HPV-Typen 6 und 11 2. Diese zählen zu den sogenannten Niedrigrisiko-HPV-Typen: Im Unterschied zu den Hochrisiko-Typen (etwa HPV 16 und 18, die mit Krebs assoziiert sind) führen HPV 6 und 11 nicht zu bösartigen Veränderungen: Sie verursachen Feigwarzen, aber keinen Krebs 2.

Das macht Feigwarzen medizinisch in der Regel harmlos. Unbehandelt können sie sich jedoch ausbreiten, auf Sexualpartner übertragen werden und je nach Lokalisation zu Beschwerden führen. Eine Abklärung durch einen Arzt ist daher sinnvoll, sobald verdächtige Hautveränderungen im Genitalbereich auftreten.

Es ist wichtig, Feigwarzen nicht mit Dellwarzen zu verwechseln: Dellwarzen entstehen durch ein Pockenvirus (Molluscum-contagiosum-Virus), sind perlartig und haben eine zentrale Delle. Feigwarzen dagegen sind uneben, blumenkohlartig und haben keine Delle, und sie entstehen durch HPV. Beide können im Genitalbereich auftreten und werden über Sexualkontakt übertragen; die Erreger, das Rückfallverhalten und die Behandlungswege unterscheiden sich jedoch deutlich.


Wie sehen Feigwarzen beim Mann aus?

Das Erscheinungsbild von Feigwarzen variiert, folgt aber einem typischen Muster 1:

  • Größe: Anfangs 1 bis 5 Millimeter, später können sich Warzen zu größeren beetartigen Ansammlungen zusammenschließen
  • Form: Gestielte oder blumenkohlförmige Wucherungen mit papillomaartiger, unebener Oberfläche
  • Farbe: Hautfarben, weißlich, rötlich oder grau-bräunlich

Beim Mann sind Feigwarzen am häufigsten an folgenden Stellen anzutreffen 1, 2:

  • Penisstamm und Eichel, der häufigste Bereich bei Männern
  • Bereich zwischen Eichel und Penisschaft (Sulcus coronarius)
  • Vorhaut und Frenulum
  • Hodensack
  • Perianalbereich und Afterregion
  • Harnröhrenöffnung (seltener, aber möglich)

Die meisten Feigwarzen sind zunächst beschwerdefrei 1. Manche Betroffene bemerken leichten Juckreiz, ein Brennen oder ein Fremdkörpergefühl, besonders wenn die Warzen wachsen oder sich in empfindlichen Bereichen befinden. Gelegentlich berichten Betroffene von leichten Blutungen beim Geschlechtsverkehr, wenn Warzen mechanisch gereizt werden.

Blumenkohlkopf auf dunklem Schieferstein unter schräg einfallendem Amber-Licht – knotige, noduläre Textur im Vordergrund
Die knolige Textur des Blumenkohls als Analogie: Feigwarzen (Kondylome) sind ähnlich strukturiert – blumenkohlförmig, weiß-hautfarben und oft gestielt

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Wie werden Feigwarzen übertragen?

Feigwarzen entstehen durch eine HPV-Infektion und werden nahezu ausschließlich durch direkten Haut- und Schleimhautkontakt übertragen 2. Der Hauptübertragungsweg ist ungeschützter Geschlechtsverkehr (Vaginalverkehr, Analverkehr sowie orogenitale Praktiken) 2. Wichtig dabei: Auch Kondome bieten keinen vollständigen Schutz, da die Viren über Hautbereiche übertragen werden können, die nicht vom Kondom bedeckt sind 3.

Laut Robert Koch-Institut erkranken 1 bis 2 Prozent der sexuell aktiven Erwachsenen zwischen 15 und 49 Jahren an Feigwarzen 2. Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen HPV-Ansteckung und sichtbaren Warzen, beträgt typischerweise 2 bis 3 Monate, kann aber auch 2 Wochen bis zu 8 Monaten betragen 1, 2. Das bedeutet: Zwischen Ansteckung und dem ersten Auftreten von Warzen liegt oft ein langer Zeitraum, in dem das Virus bereits übertragbar ist.

Ein weiterer Punkt laut Apotheken Umschau: Intimrasur erhöht das Ansteckungsrisiko, da kleine Hautläsionen durch die Rasur eine Eintrittspforte für das Virus schaffen können 1.

Besonders tückisch: Das HPV-Virus kann auch dann übertragen werden, wenn beim infizierten Partner noch keine sichtbaren Warzen vorhanden sind. Viele Betroffene tragen das Virus, ohne es zu wissen 2. Dies macht die Rückverfolgung der Ansteckungsquelle oft unmöglich und unterstreicht, wie wichtig regelmäßige STI-Tests für sexuell aktive Menschen sind.


Diagnose: Wann zum Arzt?

Ein Hautarzt, Urologe oder Facharzt für Venerologie kann Feigwarzen in der Regel durch eine einfache Sichtprüfung diagnostizieren 3. Das typische klinische Bild, blumenkohlförmige Wucherungen im Genitalbereich, ist für den erfahrenen Arzt meist eindeutig erkennbar.

Zur genaueren Diagnostik oder bei unklarem Befund stehen weitere Untersuchungen zur Verfügung: Ein Essigsäure-Test (Auftragen einer Essigsäure-Lösung, die infiziertes Gewebe weiß verfärbt) kann auch sehr kleine, flache Läsionen sichtbar machen 3. In manchen Fällen wird eine Gewebeprobe (Biopsie) entnommen, um den Befund histologisch zu sichern.

Da HPV-Infektionen häufig zusammen mit anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen auftreten, empfehlen Ärzte beim ersten Befund einen umfassenderen STI-Test. Wer Feigwarzen im Genitalbereich entdeckt, sollte außerdem den aktuellen Sexualpartner informieren, damit dieser sich ebenfalls untersuchen lassen kann.


Feigwarzen behandeln: Alle Optionen im Überblick

Ziel jeder Behandlung ist die Entfernung der sichtbaren Warzen. Wichtig zu wissen: Das HPV-Virus selbst bleibt nach der Behandlung im Körper, ein Rückfall ist daher möglich 3. Laut IQWiG-Informationen heilt etwa ein Drittel der Feigwarzen spontan ab, die Mehrheit wächst jedoch ohne Behandlung weiter 3.

Selbsttherapie mit verschreibungspflichtigen Wirkstoffen

Drei Wirkstoffe stehen für die Eigenanwendung zur Verfügung, alle sind verschreibungspflichtig und werden vom Arzt verordnet 4:

Podophyllotoxin (0,5 % Lösung oder 0,15 % Creme) hemmt die Zellteilung der Warzen und wird zweimal täglich über mehrere Wochen aufgetragen. Es ist das am häufigsten eingesetzte Mittel zur Selbsttherapie.

Imiquimod (5 % Creme) ist ein Immunmodulator: Er aktiviert die körpereigene Abwehr, sodass das Immunsystem das Warzengewebe angreift. Die Creme wird dreimal wöchentlich aufgetragen und wirkt langsamer als Podophyllotoxin.

Sinecatechine (10 % Salbe), ein Grüntee-Extrakt mit antiviralem Effekt, wird dreimal täglich aufgetragen. Laut Fachliteratur fehlen noch gut gemachte Studien, um die Wirksamkeit dieser Methoden klar zu vergleichen 4.

Die Behandlung läuft in der Regel bis zum vollständigen Verschwinden der Warzen, sollte aber nach vier Monaten ohne Erfolg abgebrochen und ärztlich neu bewertet werden 4.

Ärztliche Behandlungsverfahren

Wenn Selbsttherapie nicht anschlägt, Warzen großflächig wachsen oder sich im Inneren der Harnröhre oder im Enddarm befinden, kommen ärztliche Eingriffe zum Einsatz 3, 4:

Kryotherapie (Vereisung): Flüssiger Stickstoff wird gezielt auf die Warzen aufgetragen; das Gewebe stirbt ab und fällt nach einigen Tagen ab. Das Verfahren ist weit verbreitet, gut verträglich und kann ambulant durchgeführt werden. Bei mehreren Läsionen sind mehrere Sitzungen nötig.

Elektrokauterisierung: Warzen werden durch elektrischen Strom abgetrennt oder verödet. Eignet sich auch bei größeren oder resistenten Läsionen und ermöglicht eine präzise Entfernung mit Kontrolle über die Tiefe.

Lasertherapie: Ein CO2-Laser verdampft das Warzengewebe gezielt, besonders bei ausgedehnten Befunden, bei Warzen in der Harnröhre oder bei schwer zugänglichen Lokalisationen.

Exzision (chirurgische Entfernung): Das Warzengewebe wird mit Skalpell, Schere oder Kürette entfernt. Schnell und bei klarem Befund effektiv, aber mit möglichen Narbenbildungen verbunden.

Trichloressigsäure (TCA, 80–90 %): Wird direkt auf die Warzen aufgetragen und zerstört das Gewebe chemisch, häufig bei Warzen im Analbereich eingesetzt 2. Das Verfahren erfordert genaue Kenntnis der richtigen Konzentration und ist nur durch den Arzt durchzuführen.

Welches Verfahren am besten geeignet ist, hängt von Anzahl, Größe, Lage und Vorzustand der Läsionen ab. Laut IQWiG fehlen bislang gut vergleichende Studien, um eine einzige Methode eindeutig als überlegen einzustufen 4.

Infografik 'Feigwarzen behandeln': Links Topische Behandlung (Imiquimod 5%, Podophyllotoxin 0,15%); rechts Ärztliche Eingriffe (Kryotherapie, Elektrochirurgie/Laser, Kürettage); Hinweis: Rezidivrate hoch
Topisch zuhause oder ärztlicher Eingriff: Imiquimod, Podophyllotoxin, Kryotherapie, Laser und Kürettage im Vergleich – Warnung: Rückfälle sind häufig, da HPV latent bleibt

Rückfall und Langzeitverlauf

Ein wichtiger Aspekt bei Feigwarzen: Das Rückfallrisiko ist hoch 3. Da HPV nicht vollständig aus dem Körper eliminiert wird, können sich Warzen nach erfolgreicher Behandlung neu bilden, insbesondere bei geschwächtem Immunsystem, bei Stress, oder bei erneuter Exposition gegenüber demselben oder einem anderen HPV-Typ.

Dermatologen empfehlen daher regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen nach der Behandlung, um Rückfälle frühzeitig zu erkennen. Die meisten Rückfälle treten innerhalb der ersten drei Monate nach Behandlung auf, weshalb in diesem Zeitraum eine engmaschigere Kontrolle sinnvoll ist 3.

Wer einmal Feigwarzen hatte, sollte künftige Hautveränderungen im Genitalbereich sorgfältig beobachten und bei Unsicherheit ärztlich abklären lassen. Gute Neuigkeit für Betroffene: Das Immunsystem baut über die Zeit eine gewisse Abwehr gegen bestehende HPV-Typen auf. Bei vielen Menschen nimmt die Häufigkeit von Rückfällen mit der Zeit ab 2.


Alltag und Hygiene bei Feigwarzen

Wer mit Feigwarzen lebt oder sie behandelt, kann mit einigen Verhaltensmaßnahmen dazu beitragen, eine Ausbreitung zu verhindern und die Wundheilung nach einem Eingriff zu unterstützen.

Sexualkontakte bis zur vollständigen Abheilung vermeiden. Solange Feigwarzen vorhanden oder frisch behandelt sind, besteht eine hohe Ansteckungsgefahr, auch mit Kondom 2. Ärzte empfehlen, Sexualpartner offen zu informieren und gemeinsam einen STI-Test durchführen zu lassen.

Feigwarzen nicht selbst aufkratzen oder aufstechen. Mechanische Manipulation kann das Warzengewebe auf umliegende Hautareale verteilen und zu einer Ausbreitung führen. Auch Sekundärinfektionen sind möglich.

Auf milde Intimpflege achten. Im Genitalbereich gilt: je schonender, desto besser. Produkte mit aggressiven Tensiden, Alkohol oder Duftstoffen können die Haut reizen und die Schutzbarriere schwächen. Dermatologen empfehlen für die Intimreinigung milde, pH-neutrale Produkte (pH 4,5–5,5), die die natürliche Hautflora nicht stören und keine Mikroverletzungen verursachen, die HPV den Eintritt erleichtern könnten.

Das Immunsystem stärken. Da HPV ein Virus ist, spielt das Immunsystem eine zentrale Rolle dabei, wie schnell Warzen abheilen und wie häufig Rückfälle auftreten. Ausreichend Schlaf, ausgewogene Ernährung und der Verzicht auf Rauchen unterstützen die körpereigene Abwehr. Rauchen gilt in der medizinischen Literatur als Risikofaktor sowohl für persistierende HPV-Infektionen als auch für langsamere Heilungsverläufe 2. Wer Feigwarzen behandelt und gleichzeitig raucht, sollte dies beim Arztgespräch erwähnen, da es die Therapieentscheidung beeinflussen kann.


Feigwarzen vorbeugen: HPV-Impfung für Männer

Die wirksamste Vorbeugung gegen Feigwarzen ist die HPV-Schutzimpfung 2. Der neunvalente Impfstoff (Gardasil® 9) schützt unter anderem gegen die HPV-Typen 6 und 11, also genau jene Typen, die für über 90 Prozent der Feigwarzen verantwortlich sind 2. Gleichzeitig bietet er Schutz gegen Hochrisiko-HPV-Typen, die mit Anal- und Peniskarzinom assoziiert sind.

Die STIKO (Ständige Impfkommission) empfiehlt die HPV-Impfung für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren, idealerweise vor dem ersten Sexualkontakt 2. Werden zwei Impfdosen in diesem Alter gegeben, ist der Impfschutz vollständig. Ab 15 Jahren sind drei Dosen erforderlich.

Eine Impfung ist auch für ältere Jugendliche und Erwachsene sinnvoll, sofern noch keine Infektion mit allen impfrelevanten HPV-Typen stattgefunden hat 3. Kondome reduzieren das Übertragungsrisiko, bieten aber keinen vollständigen Schutz, da Hautkontakt außerhalb des abgedeckten Bereichs ausreicht, um das Virus zu übertragen 2.

Für Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), wird die HPV-Impfung besonders empfohlen, da das Risiko für HPV-assoziierte Erkrankungen in dieser Gruppe erhöht ist. Auch Männer mit HIV oder geschwächtem Immunsystem profitieren von einer Impfung 2.


Häufig gestellte Fragen zu Feigwarzen beim Mann

Wie sehen Feigwarzen beim Mann aus?+
Feigwarzen sind kleine, blumenkohlförmige oder gestielt-zipfelige Hautveränderungen, die 1 bis 5 mm groß sein können und hautfarben, rötlich oder weißlich erscheinen. Beim Mann treten sie am häufigsten am Penisstamm, an der Eichel, am Hodensack oder im Analbereich auf. Sie sind meist schmerzfrei, können aber leichten Juckreiz verursachen.
Sind Feigwarzen gefährlich?+
Feigwarzen selbst sind gutartig und werden durch Niedrigrisiko-HPV-Typen (HPV 6 und 11) verursacht, die kein erhöhtes Krebsrisiko mit sich bringen. Sie sollten jedoch ärztlich abgeklärt werden, da sie ansteckend sind und sich ohne Behandlung ausbreiten können.
Können Kondome vor Feigwarzen schützen?+
Kondome verringern das Übertragungsrisiko, bieten aber keinen vollständigen Schutz. HPV kann auch über Hautbereiche übertragen werden, die vom Kondom nicht bedeckt sind. Die wirksamste Vorbeugung ist die HPV-Impfung.
Gehen Feigwarzen von selbst weg?+
Etwa ein Drittel der Feigwarzen heilt laut IQWiG ohne Behandlung spontan ab. Die Mehrheit wächst jedoch ohne Therapie weiter oder breitet sich aus. Feigwarzen im Genitalbereich sollten daher ärztlich beurteilt werden, um das Risiko einer Ausbreitung und Übertragung zu minimieren.
Welcher Arzt behandelt Feigwarzen beim Mann?+
Zuständig sind Dermatologen (Hautärzte), Urologen oder Fachärzte für Venerologie. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch klinische Sichtprüfung; eine Biopsie ist nur in unklaren Fällen notwendig.
Kann man nach der Behandlung wieder Feigwarzen bekommen?+
Ja, das Rückfallrisiko ist hoch, da das HPV-Virus nach der Behandlung im Körper verbleiben kann. Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen helfen, Rückfälle frühzeitig zu erkennen. Die HPV-Impfung schützt vor einer Neuinfektion mit den häufigsten Feigwarzen-Typen.

Quellen

[1] Apotheken Umschau – Feigwarzen (Condylomata acuminata): Symptome & Schutz. Wort & Bild Verlag. apotheken-umschau.de

[2] Robert Koch-Institut – RKI-Ratgeber Humane Papillomviren (HPV). RKI. rki.de

[3] BARMER – Feigwarzen: Symptome, Diagnose & Behandlung. BARMER GEK. barmer.de

[4] Gesundheitsinformation.de (IQWiG) – Wie werden Feigwarzen behandelt?. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. gesundheitsinformation.de