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Untenrum Magazin

Eine Penisverkrümmung ist für viele Männer ein belastendes und schambesetztes Thema. Dabei ist die sogenannte Peyronie-Krankheit, medizinisch als Induratio penis plastica (IPP) bezeichnet, keine Seltenheit. Schätzungen zufolge sind zwischen 3 und 9 Prozent aller Männer betroffen, wobei Experten von einer erheblichen Dunkelziffer ausgehen 1. Die Erkrankung äußert sich durch eine zunehmende Verkrümmung des erigierten Penis, die in vielen Fällen mit Schmerzen, Erektionsproblemen und erheblichem psychischem Leidensdruck verbunden ist.

Dieser Artikel erklärt, wie die Peyronie-Krankheit entsteht, welche Symptome typisch sind, wie die Diagnose gesichert wird und welche Behandlungsoptionen Urologen heute kennen.


Was ist die Peyronie-Krankheit?

Die Peyronie-Krankheit (Induratio penis plastica, IPP) ist eine gutartige, nicht ansteckende Erkrankung des Bindegewebes im Penis. Sie entsteht durch die Bildung von Narbenplaques (verhärteten Bindegewebsplatten) in der Tunica albuginea, dem festen Bindegewebsmantel, der die Schwellkörper (Corpora cavernosa) umhüllt.

Diese Plaques sind unelastisch. Wenn der Penis bei einer Erektion anschwillt, dehnt sich das umliegende Gewebe, aber nicht der vernarbte Bereich. Das Ergebnis ist eine Verkrümmung in Richtung der Plaque, nach oben (dorsal), nach unten (ventral) oder seitlich, die unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann.

Die Erkrümmung tritt fast ausschließlich im erigierten Zustand in Erscheinung. Im schlaffen Zustand ist die Verkrümmung oft nicht oder kaum sichtbar, die Plaque kann aber als harte Stelle ertastet werden. Je nach Lokalisation und Größe der Plaque entstehen auch Einschnürungen, Winkelfehler oder eine Verkürzung des erigierten Penis.

Die Erkrankung wurde nach dem französischen Arzt François Gigot de la Peyronie benannt, der sie 1743 erstmals beschrieb. Trotz ihrer langen Bekanntheitsgeschichte ist die IPP bis heute nicht vollständig erforscht. Insbesondere die genauen Entstehungsmechanismen sind Gegenstand wissenschaftlicher Diskussion.

Wichtig zu wissen: Die IPP ist nicht ansteckend, nicht durch Masturbation verursacht und kein Zeichen einer schwerwiegenden Systemerkrankung. Sie ist auch kein Vorbote von Peniskrebs. Diese Missverständnisse führen häufig dazu, dass Männer den Arztbesuch hinauszögern, obwohl eine frühe Diagnose die Therapieoptionen deutlich erweitert 4.

Mann in dunklem T-Shirt und Boxershorts steht in schwach beleuchtetem Schlafzimmer und schaut nach unten – warmes Amber-Licht, nachdenkliche Atmosphäre
Penisverkrümmung ist für viele Männer ein belastendes Thema – das Bild spiegelt die psychische Dimension wider, die die Peyronie-Krankheit begleitet

Ursachen: Wie entsteht eine Penisverkrümmung?

Die genaue Ursache der Peyronie-Krankheit ist nicht abschließend geklärt, aber es gibt gut belegte Risikofaktoren und Entstehungsmodelle 5.

Mikro-Traumata und gestörte Wundheilung

Das am besten abgesicherte Modell geht davon aus, dass wiederholte kleine Verletzungen (Mikro-Traumata) der Tunica albuginea beim Geschlechtsverkehr oder durch Alltagsbewegungen den Ausgangspunkt bilden. In der Regel heilen solche Mikroläsionen ohne Rückstände. Bei Männern mit IPP kommt es jedoch zu einer fehlgeleiteten Entzündungsreaktion: Anstatt normales Bindegewebe zu regenerieren, bildet der Körper verstärkt Kollagen vom Typ III, das sich zu unelastischen Plaques zusammenlagert 2.

Diese Theorie erklärt, warum die IPP häufig nach intensivem oder ungewöhnlichem Geschlechtsverkehr, nach Sportverletzungen oder nach urologischen Eingriffen beginnt.

Genetische Veranlagung

Ein familiäres Auftreten ist beschrieben. Auch die Assoziation mit dem Dupuytren-Kontraktur (einer Erkrankung der Handinnenflächen, bei der sich Bindegewebe in den Fingern verkürzt) weist auf eine systemische Bindegewebsneigung hin. Laut Fachliteratur haben etwa 10–20 % der Männer mit IPP gleichzeitig eine Dupuytren-Kontraktur 1.

Weitere Risikofaktoren

Als begünstigende Faktoren gelten laut aktueller urologischer Literatur 2:

  • Alter (Häufigkeitsgipfel zwischen 45 und 65 Jahren)
  • Diabetes mellitus (verändert die Kollagenstruktur und Wundheilung)
  • Arterielle Hypertonie
  • Störungen des Lipidstoffwechsels
  • Rauchen (verschlechtert die Durchblutung des Penisgewebes)
  • Vorausgegangene Prostatachirurgie oder Strahlentherapie

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Symptome der Peyronie-Krankheit

Akute Phase (Entzündungsphase)

In der Frühphase, die typischerweise 6 bis 18 Monate dauert, ist das betroffene Gewebe noch aktiv entzündet. Typische Beschwerden sind:

  • Schmerzen bei der Erektion: oft das erste und auffälligste Symptom; der Schmerz kann mild bis stark sein und tritt durch die Spannung im entzündeten Gewebe auf
  • Tastbarer Knoten oder Verhärtung: im schlaffen Zustand als feste, manchmal druckempfindliche Stelle auf dem Penisrücken oder seitlich palpierbar
  • Beginnende Verkrümmung: noch nicht vollständig ausgeprägt, kann sich in dieser Phase noch verändern

Chronische Phase (Stabilisierungsphase)

Nach 12 bis 24 Monaten stabilisiert sich die Erkrankung bei den meisten Männern. Die Entzündung klingt ab, die Schmerzen nehmen deutlich ab oder verschwinden ganz. Zurück bleibt:

  • Fixierte Penisverkrümmung: Ausmaß und Richtung bleiben dauerhaft bestehen; Winkel von 20–90° sind möglich
  • Verkürzung des erigierten Penis: durch die unelastische Plaque und das verdrängte Gewebe
  • Einschnürung oder Sanduhrenform: bei beidseitiger oder zirkulärer Plaquebildung
  • Erektile Dysfunktion (ED): tritt bei einem erheblichen Teil der Betroffenen auf; verursacht durch Beeinträchtigung der venösen Okklusion (Veno-Leak) durch die Plaque

Psychische Belastung

Die psychische Dimension der IPP wird in der Fachliteratur explizit anerkannt 2. Viele Männer entwickeln Schamgefühle, ziehen sich aus sexuellen Situationen zurück oder berichten von Beziehungsproblemen. Studien zeigen, dass Depressivität und verminderte Lebensqualität bei IPP-Patienten signifikant häufiger auftreten als in der Allgemeinbevölkerung. Eine ganzheitliche Behandlung sollte diesen Aspekt mitberücksichtigen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Schmerz, Verkrümmung und Erektionsprobleme sich gegenseitig verstärken können: Schmerzen führen zu Vermeidungsverhalten, Vermeidungsverhalten verstärkt die Angst vor Versagen, und diese Angst beeinträchtigt wiederum die Erektionsfähigkeit unabhängig vom körperlichen Befund. Für viele Betroffene ist die psychosexuelle Begleitung daher ebenso wichtig wie die medizinische Behandlung.

Zweiphasen-Diagramm Peyronie-Krankheit: Phase 1 Akut (6–18 Monate: Knoten, Schmerz, Narbenplaque); Phase 2 Stabil (Verkrümmung fixiert); Behandlungsoptionen je Phase (konservativ/operativ)
Zwei Phasen, zwei Strategien: Akutphase → konservativ (Kollagenase, Stoßwelle); Stabile Phase → operativ (Plication, Grafting) – mind. 12 Monate Stabilität vor OP abwarten

Diagnose beim Urologen

Anamnese und körperliche Untersuchung

Der Urologe erfragt Beginn, Verlauf und Lokalisation der Beschwerden sowie relevante Vorerkrankungen. Bei der körperlichen Untersuchung kann die Plaque oft ertastet werden. Manche Praxen bitten Patienten, Fotos des erigierten Penis mitzubringen. Das klingt ungewöhnlich, ermöglicht aber die genaueste Beurteilung von Winkel und Form ermöglicht, ohne dass eine artifizielle Erektion notwendig wird.

Penissonografie (Duplex-Sonografie)

Der Ultraschall ist die Standardmethode zur Darstellung der Plaques. Die Duplex-Sonografie ermöglicht zudem die Beurteilung der penilen Durchblutung und hilft, eine begleitende vaskuläre erektile Dysfunktion zu erkennen. Verkalkte Plaques sind im Ultraschall besonders gut sichtbar.

Winkelmessung

Zur Therapieplanung, insbesondere bei operativen Eingriffen, ist die genaue Dokumentation des Krümmungswinkels wichtig. Dies geschieht entweder anhand von Patientenfotografien, durch eine Schwellkörperinjektions-Erektion (ICI) im Ultraschall oder mittels Vakuumtumeszenz. Auch standardisierte Fragebögen wie der Peyronie's Disease Questionnaire (PDQ) werden eingesetzt, um Schmerz, psychische Belastung und Auswirkungen auf die Sexualfunktion zu erfassen und den Therapieerfolg objektiv messbar zu machen.


Behandlungsoptionen: Was Urologen einsetzen

Die Wahl des Behandlungsansatzes hängt von der Phase der Erkrankung, dem Schweregrad der Verkrümmung, dem Vorliegen einer erektilen Dysfunktion und dem Leidensdruck des Patienten ab. Alle Entscheidungen werden individuell vom behandelnden Urologen getroffen.

Konservative Therapieansätze (akute Phase)

Während der entzündlichen Frühphase verzichten Fachärzte laut EAU-Leitlinie (European Association of Urology) in der Regel auf operative Maßnahmen, da sich die Krümmung noch verändern kann 2. Für diese Phase kommen verschiedene nicht-operative Optionen in Betracht, die der behandelnde Arzt im Einzelfall abwägt:

Orale Medikamente: Verschiedene Präparate wurden untersucht. Laut Leitlinienlage zeigt Pentoxifyllin in einigen Studien einen modulierenden Effekt auf die Plaquebildung. Vitamin E wird trotz verbreiteter Anwendung in aktuellen Leitlinien nicht mehr als ausreichend wirksam eingestuft 2.

Intralesionale Injektionen: Direkt in die Plaque injizierte Wirkstoffe sind ein etabliertes Verfahren in urologischen Fachpraxen. Collagenase Clostridium histolyticum (Xiapex) ist laut EAU-Leitlinie der einzige in Europa für IPP zugelassene Wirkstoff für diese Anwendung. Welche Substanz, in welcher Frequenz und Dosierung zum Einsatz kommt, entscheidet ausschließlich der Facharzt 2.

Stoßwellentherapie (ESWT): Laut Fachgesellschaften kann die extrakorporale Stoßwellentherapie Schmerzen lindern und hat in manchen Studien positive Effekte auf die Plaquestruktur gezeigt. Auf den Krümmungswinkel selbst hat sie laut aktueller Leitlinienaussage keinen gesicherten Effekt.

Vakuumtherapie: Vakuumerektionshilfen werden von manchen Urologen zur begleitenden Penisdehnung und als Unterstützung bei leichter ED eingesetzt. Die Studienlage ist begrenzt, die Anwendung gilt jedoch als sicher.

Penisstreckübungen und physikalische Maßnahmen

Penile Traktionstherapie, also das kontrollierte, sanfte Dehnen des Penis über spezielle Traktionsgeräte, hat in mehreren Studien gezeigt, dass sie den Krümmungswinkel moderat reduzieren und der Penisverkürzung entgegenwirken kann 3. Die Studie von Martínez-Salamanca et al. (2014) dokumentierte bei konsequenter Anwendung eine durchschnittliche Winkelreduktion von etwa 20 Grad sowie eine messbare Längenzunahme 3. Die Anwendung erfordert Geduld (Studien arbeiten mit mehreren Stunden täglich über Monate) und sollte mit dem Urologen abgestimmt werden. Unkontrollierte Eigenversuche mit unsachgemäßem Zug können Schäden verursachen.

Spezifische Dehnübungen ohne Traktionsgerät sind wissenschaftlich nicht ausreichend belegt. Ein gezieltes Beckenbodentraining kann jedoch die allgemeine Penisgefäßfunktion unterstützen und bei begleitender leichter erektiler Dysfunktion hilfreich sein, als ergänzende, nicht als primäre Maßnahme bei IPP.

Operative Therapie (stabile Phase)

Ein chirurgischer Eingriff wird laut EAU-Leitlinie erst dann in Betracht gezogen, wenn die Erkrankung mindestens 12 Monate stabil ist, die Verkrümmung den Geschlechtsverkehr unmöglich macht oder erheblich einschränkt und konservative Maßnahmen keinen ausreichenden Effekt gezeigt haben 2.

Urologen kennen drei grundlegende operative Ansätze, die je nach Befund individuell gewählt werden:

Plikation/Nesbit-Operation: Auf der der Plaque gegenüberliegenden Seite wird Gewebe gerafft oder entfernt, um die Verkrümmung auszugleichen. Bewährtes Verfahren mit guter Langzeitsicherheit, aber leichtem Penisverlust an Länge.

Plaqueinzision mit Gewebsersatz (Grafting): Die Plaque wird eingeschnitten oder teilweise entfernt und das entstandene Defizit mit einem Transplantat gedeckt. Geeignet bei stärkerer Verkrümmung oder starkem Längenverlust.

Penisprothese (Penisimplantat): Bei gleichzeitig bestehender schwerer erektiler Dysfunktion, die nicht auf andere Maßnahmen anspricht, gilt die Implantation einer Penisendoprothese als etablierte Option, die gleichzeitig Krümmung und ED adressiert.


Psychologische Begleitung und Partnerinformation

Laut urologischen Fachgesellschaften sollte die psychosexuelle Beratung integraler Bestandteil der IPP-Behandlung sein 2. Eine Peyronie-Krankheit trifft immer auch die Partnerschaft: Viele Paare berichten von zunehmendem Vermeidungsverhalten, Kommunikationsproblemen und Schamgefühlen auf beiden Seiten. Eine offene Arzt-Patient-Kommunikation und bei Bedarf eine psychosexuelle Fachberatung können helfen, den Leidensdruck deutlich zu reduzieren, unabhängig davon, ob eine operative oder konservative Behandlung erfolgt.


Fazit

Die Peyronie-Krankheit ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die mehr Männer betrifft als oft angenommen wird. Eine Penisverkrümmung entsteht nicht durch falsches Verhalten, sondern ist das Ergebnis einer fehlgeleiteten Bindegewebsreaktion, die genetisch und mechanisch begünstigt wird. Der erste und wichtigste Schritt ist der Gang zum Urologen: Eine frühzeitige Diagnose eröffnet mehr Therapieoptionen und verhindert, dass sich die Erkrankung unbemerkt in die stabile Phase verschiebt, bevor Behandlungsmaßnahmen eingeleitet werden. Mit dem richtigen fachärztlichen Begleitung und, wenn nötig, psychosexueller Unterstützung lässt sich die Lebensqualität in den meisten Fällen deutlich verbessern.


Häufig gestellte Fragen zu Penisverkrümmung und Peyronie-Krankheit

Ist eine Penisverkrümmung normal?+
Eine leichte, seit der Pubertät bestehende Verkrümmung ist bei vielen Männern anatomisch normal und kein Krankheitsbefund. Die Peyronie-Krankheit unterscheidet sich davon: Sie tritt im Erwachsenenalter neu auf, schreitet fort und ist auf Plaques in der Tunica albuginea zurückzuführen. Im Zweifel klärt ein Urologe, ob eine Abklärung sinnvoll ist.
Verschwindet eine Penisverkrümmung von alleine?+
Bei einem kleinen Teil der Betroffenen (Schätzungen: 5-15 %) bessert sich die Verkrümmung spontan. Bei der Mehrheit stabilisiert sie sich auf einem bestimmten Niveau oder schreitet fort. Ohne Abklärung und gegebenenfalls Behandlung riskiert man, die guenstigste Therapiephase zu verpassen.
Ab welchem Krümmungswinkel braucht man eine Operation?+
Laut EAU-Leitlinie gibt es keinen fixen Winkel-Grenzwert. Eine Operation wird von Urologen erst dann erwogen, wenn die Erkrankung mindestens 12 Monate stabil ist und die Verkrümmung den Geschlechtsverkehr wesentlich einschränkt oder unmöglich macht. Die individuelle Entscheidung trifft der behandelnde Facharzt gemeinsam mit dem Patienten.
Kann man mit einer Penisverkrümmung noch Sex haben?+
Das haengt vom Ausmaß der Verkrümmung und dem individuellen Empfinden ab. Viele Männer mit leichter bis mittlerer Verkrümmung berichten, nach Anpassung der Sexualpraktiken weiterhin ein erfülltes Sexualleben fuehren zu können. Bei stärkerer Verkrümmung oder begleitender Erektionsstörung empfehlen Urologen eine gezielte Behandlung.
Ist die Peyronie-Krankheit vererbbar?+
Es gibt Hinweise auf eine genetische Komponente. Männer mit einem erkrankten Vater oder Bruder haben ein erhöhtes Risiko. Auch das gehäufte gemeinsame Auftreten mit der Dupuytren-Kontraktur der Hände deutet auf eine systemische Bindegewebsneigung hin.
Welcher Arzt ist für die Peyronie-Krankheit zuständig?+
Der Urologe ist die erste Anlaufstelle. Bei begleitender erektiler Dysfunktion oder psychosexuellen Problemen kann zusätzlich eine psychosexuelle Beratung oder Sexualtherapie sinnvoll sein. Der Urologe kann hier gezielt weiterverweisen. In größeren Urologiezentren und Universitätskliniken gibt es häufig spezialisierte Sprechstunden für Peyronie-Patienten, die ein interdisziplinäres Team aus Urologen, Andrologen und Sexualtherapeuten einbeziehen.

Quellen

  1. Schwarzer U, Sommer F, Klotz T et al.: The prevalence of Peyronie's disease: results of a large survey. BJU International 2001, 88(7): 727–730. doi.org/10.1046/j.1464-4096.2001.02436.x
  2. Hatzimouratidis K et al. (EAU Guidelines Panel): EAU Guidelines on Sexual and Reproductive Health – Penile Curvature (Peyronie's Disease). European Association of Urology 2023. uroweb.org
  3. Martínez-Salamanca JI, Egui A, Moncada I et al.: Acute Phase Peyronie's Disease Management with Traction Device: A Nonrandomized Prospective Controlled Trial with a 1-Year Follow-Up. Journal of Sexual Medicine 2014, 11(2): 506–515. doi.org/10.1111/jsm.12400
  4. MSD Manual (2024). Peyronie-Krankheit. MSD Manual – Ausgabe für Patienten. msdmanuals.com
  5. Al-Thakafi S, Al-Hathal N (2016). Peyronie's disease: a literature review on epidemiology, genetics, pathophysiology, diagnosis and work-up. Translational Andrology and Urology, 5(3), 280–289. doi.org/10.21037/tau.2016.04.05