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Untenrum Magazin

Brennen beim Wasserlassen ist kein Tabuthema und kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein medizinisches Signal, das deinen Körper auf ein Problem hinweist. Bei Männern kann dieses Brennen viele verschiedene Ursachen haben: von einem simplen Harnwegsinfekt über Geschlechtskrankheiten bis hin zu Erkrankungen der Prostata oder Harnröhre. Je schneller du die Ursache kennst, desto gezielter lässt sich handeln.

In diesem Artikel erfährst du, warum Männer beim Wasserlassen Brennen oder Schmerzen verspüren können, wie die Diagnose abläuft, welche Begleitsymptome du ernst nehmen solltest und wann der Gang zum Urologen nicht aufgeschoben werden darf.


Wie fühlt sich das Brennen beim Wasserlassen an?

Das Brennen beim Wasserlassen wird medizinisch als Dysurie bezeichnet 5. Es beschreibt ein schmerzhaftes oder unangenehmes Gefühl beim Urinieren, von einem leichten Ziehen bis hin zu stechendem Schmerz. Das Brennen kann zu Beginn des Wasserlassens auftreten, während des gesamten Vorgangs oder erst danach.

Begleitend tritt bei manchen Männern ein häufiges Wasserlassen auf, obwohl die Blase kaum gefüllt ist. Mediziner sprechen von einer Pollakisurie. Die Blase meldet Harndrang, noch bevor sie wirklich voll ist, was zu einem erheblichen Leidensdruck führen kann, besonders nachts (Nykturie). Andere Männer berichten über einen schwachen Harnstrahl, ein Gefühl der unvollständigen Entleerung oder Druck im Unterleib. Manchmal kommt es auch zu Ausfluss aus der Harnröhre, Blut im Urin (Hämaturie) oder Schmerzen im Bereich von Hoden, Damm oder Rücken.

Auch ein sogenanntes Afterjucken, also Jucken oder Brennen rund um den Analbereich oder den Harnröhrenausgang, kann mit Beschwerden beim Wasserlassen zusammenhängen und auf eine Hautreizung, Pilzinfektion oder Ausbreitung einer Infektion hinweisen.

Diese Begleitsymptome geben wichtige Hinweise auf die genaue Ursache. Deshalb ist es sinnvoll, sie beim Arztgespräch vollständig zu schildern. Je präziser die Beschreibung, desto gezielter kann der Urologe diagnostizieren.

Hand hält bunten Urinstix (Teststreifen mit mehreren Farbfeldern) auf dunkler Steinoberfläche – Urinbecher unscharf im Hintergrund, warmes Seitenlicht
Ein Urinstix als erster Hinweis: Das Teststreifen-Profil zeigt Leukozytenwerte, Nitrit und pH – in Sekunden kann er auf eine Infektion hindeuten

Die häufigsten Ursachen im Überblick

1. Harnwegsinfekt (HWI)

Harnwegsinfektionen gelten bei Männern lange als seltener als bei Frauen, doch das stimmt nur bedingt. Aufgrund der längeren männlichen Harnröhre (ca. 20 cm gegenüber ca. 4 cm bei Frauen) dringen Bakterien zwar schwerer in die Blase ein. Dafür sind Harnwegsinfekte bei Männern häufiger mit einer zugrundeliegenden Ursache verbunden, etwa einer Prostatavergrößerung oder einem Harnstau 1, 4.

Der häufigste Erreger ist Escherichia coli (E. coli), der aus dem Darm in die Harnröhre gelangen kann. Das Ergebnis: Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang und gelegentlich Fieber. Unbehandelt kann sich die Infektion auf die Nieren ausweiten (Pyelonephritis), was deutlich gefährlicher ist.

2. Urethritis: Entzündung der Harnröhre

Die Urethritis, also die Harnröhrenentzündung, ist eine der häufigsten Ursachen für Brennen beim Mann und wird in den meisten Fällen sexuell übertragen 1. Man unterscheidet zwei Formen:

  • Gonorrhoische Urethritis: verursacht durch Neisseria gonorrhoeae (Tripper). Typisch: eitriger Ausfluss, starkes Brennen, Rötung der Harnröhrenöffnung.
  • Nicht-gonorrhoische Urethritis (NGU): am häufigsten ausgelöst durch Chlamydia trachomatis, seltener durch Mycoplasma genitalium, Trichomonaden oder Herpes-simplex-Viren. Die Symptome sind oft milder, manchmal kaum wahrnehmbar.

Wichtig: Beide Formen einer Urethritis sind behandlungspflichtig und können bei Verzögerung zu Komplikationen wie Harnröhrenverengung (Striktur) oder aufsteigenden Infektionen führen. Außerdem besteht ein erhebliches Übertragungsrisiko an Sexualpartner. Chlamydien verlaufen bei Männern besonders häufig asymptomatisch: Das Brennen bleibt aus, während die Infektion dennoch weitergeschwelt und weitergegeben wird.

3. Prostatitis: Entzündung der Prostata

Die Prostatitis ist eine häufig unterschätzte Ursache für Beschwerden beim Wasserlassen. Sie tritt in verschiedenen Formen auf:

  • Akute bakterielle Prostatitis: plötzliches Einsetzen mit Fieber, starkem Brennen, Schmerzen im Damm- und Rückenbereich sowie deutlich erschwertem Wasserlassen.
  • Chronische bakterielle Prostatitis: wiederkehrende Harnwegsinfektionen, mäßiges Brennen, Schmerzen in Unterbauch oder Damm.
  • Chronisches Beckenschmerzsyndrom (CPPS): die häufigste Form der Prostatitis, bei der kein Bakteriennachweis gelingt. Ursachen umfassen Muskelverspannungen, neurogene Entzündung oder psychosomatische Faktoren 2.

Beim Mann über 50 ist die Prostata die erste Anlaufstelle, wenn Beschwerden beim Wasserlassen auftreten.

4. Benigne Prostatahyperplasie (BPH)

Mit dem Alter wächst die Prostata bei vielen Männern und kann die Harnröhre einengen. Dadurch entsteht ein schwacher Harnstrahl, der Harndrang wird häufiger, besonders nachts (Nykturie), und das Gefühl der vollständigen Entleerung bleibt aus. Auch Brennen ist möglich, vor allem wenn durch den Harnstau Bakterien in der Blase verbleiben und sich vermehren.

Die BPH selbst ist gutartig und kein Krebs. Sie betrifft schätzungsweise jeden zweiten Mann über 60 und jeden zweiten Mann über 70 in klinisch relevantem Ausmaß 2. Durch den chronischen Harnstau steigt das Risiko, dass Bakterien sich in der Blase festsetzen und zu einem Harnwegsinfekt führen. Das bedeutet: Männer mit BPH erleiden häufiger wiederkehrende Infektionen und müssen die Prostata behandeln lassen, um das Brennen dauerhaft zu beenden.

5. Geschlechtskrankheiten

Neben Tripper und Chlamydien können weitere sexuell übertragbare Infektionen (STI) Brennen beim Wasserlassen verursachen:

  • Herpes genitalis: Bläschen und Ulzerationen an der Harnröhrenöffnung, teilweise stark brennend beim Kontakt mit Urin.
  • Trichomonaden: häufig asymptomatisch, aber gelegentlich mit Brennen, Jucken oder dünnem Ausfluss verbunden.
  • Syphilis: im Primärstadium kann ein Ulkus (Schanker) an der Harnröhrenöffnung auftreten, das beim Urinieren Schmerzen verursacht.

6. Nierensteine und Harnsteine

Steine im Harntrakt können beim Abgang durch die Harnröhre starke Schmerzen, Krämpfe und Brennen verursachen. Typisch sind anfallsartige Koliken, Blut im Urin (Hämaturie) und ausstrahlende Schmerzen in Rücken oder Flanke. Ein Afterjucken oder Brennen rund um den Harnröhrenausgang nach dem Urinieren kann auf Reizungen durch abgehende Steinpartikel hinweisen.

7. Dermatologische Ursachen

Hauterkrankungen im Genitalbereich, wie Kontaktdermatitis, Psoriasis, Lichen sclerosus oder Candida-Infektionen, können den Bereich um die Harnröhrenöffnung irritieren und sowohl Afterjucken als auch ein Brennen nach dem Wasserlassen verursachen. Hygienemittel, Kondome mit Gleitmitteln oder aggressive Seifen sind häufige Auslöser einer Kontaktdermatitis.

Lichen sclerosus ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die bei Männern häufig die Vorhaut und die Eichel betrifft. Sie kann im Laufe der Zeit zu einer Verengung der Harnröhrenöffnung führen (Meatusstenose) und dadurch einen schwachen Harnstrahl sowie Brennen beim Wasserlassen auslösen. Die Erkrankung wird durch Kortikosteroide behandelt und sollte urologisch überwacht werden, da in seltenen Fällen ein erhöhtes Risiko für Plattenepithelkarzinom besteht 2.

8. Chemische Reizung und nicht-infektiöse Ursachen

Nicht jedes Brennen beim Wasserlassen hat eine infektiöse Ursache. Bestimmte Lebensmittel und Getränke können die Blase reizen, darunter Koffein, Alkohol, stark gewürztes Essen und Zitrusfrüchte. Ein zu saurer Urin (z. B. bei Ketondiät oder Dehydrierung) kann ebenfalls Brennen verursachen. Auch Spermizide, Gleitmittel oder Latexallergien kommen als Auslöser in Betracht, besonders wenn das Brennen ausschließlich nach dem Geschlechtsverkehr auftritt.


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Wann solltest du sofort zum Arzt?

Bestimmte Begleitsymptome erfordern rasches ärztliches Handeln:

  • Fieber über 38,5 °C kombiniert mit Brennen und Schmerzen im Rücken oder Damm (Hinweis auf aufsteigende Infektion oder akute Prostatitis)
  • Blut im Urin (Hämaturie), insbesondere ohne Schmerzen
  • Ausfluss aus der Harnröhre, insbesondere eitriger Ausfluss
  • Anhaltender schwacher Harnstrahl mit Gefühl der Blasenentleerungsstörung
  • Schmerzen in Hoden, Nebenhoden oder Leistenbereich
  • Brennen, das länger als 3–5 Tage anhält oder sich verschlechtert

Diese Symptome sollten nicht mit Hausmitteln überbrückt werden. Einige der zugrundeliegenden Erkrankungen sind meldepflichtig (z. B. Gonorrhö) oder können dauerhaften Schaden anrichten, wenn sie nicht zeitnah behandelt werden 1.


Diagnose beim Urologen: Was dich erwartet

Der erste Schritt ist eine ausführliche Anamnese: Wie lange bestehen die Beschwerden? Gibt es Ausfluss? Wann war der letzte Sexualkontakt, und wurden Kondome verwendet? Bestehen Grunderkrankungen wie Diabetes?

Danach folgt in der Regel:

Urinanalyse: Ein Urinstatus (Teststreifen) und ggf. eine Urinkultur zur Erregeridentifikation. Bei Verdacht auf STI wird ein Urethralabstrich entnommen.

Blutuntersuchung: Bei Verdacht auf Prostatitis oder Prostataerkrankung wird der PSA-Wert bestimmt. Entzündungsmarker (CRP, Leukozyten) geben Hinweise auf das Ausmaß einer Infektion.

Sonografie: Ultraschall der Blase, Nieren und Prostata gibt Aufschluss über strukturelle Veränderungen, Harnstau oder Abszesse.

STI-Panel: Bei sexuell aktiven Männern mit Urethritissymptomen erfolgt ein gezielter Test auf Gonorrhö, Chlamydien und ggf. Mycoplasma genitalium, Herpes und Trichomonaden. Viele Labors bieten heute PCR-basierte Kombinationstests an, die aus einer Urinprobe oder einem Abstrich gleichzeitig mehrere Erreger nachweisen können.

Uroflowmetrie: Bei Verdacht auf BPH oder Harnröhrenverengung misst diese nicht-invasive Untersuchung die Harnflussrate. Ein schwacher Harnstrahl mit niedrigem Spitzenfluss (Qmax < 10 ml/s) ist ein klares Zeichen für eine obstruktive Entleerungsstörung.

Durch diese Untersuchungen lässt sich die Ursache in den meisten Fällen klar identifizieren und damit die Grundlage für eine zielgerichtete Behandlung schaffen.

Entscheidungsbaum 'Brennen beim Wasserlassen beim Mann': 3 Äste (Ausfluss → STI-Verdacht, Harndrang → Prostatitis, isoliertes Brennen → HWI); Warnsignal: Blut im Urin → sofort zum Arzt
Entscheidungsbaum für Brennen beim Wasserlassen: Welche Symptome auf STI, Prostatitis oder HWI hinweisen – und wann sofort zum Arzt (Blut im Urin)

Behandlung: Was wirklich hilft

Antibiotika bei Infektionen

Bei bakteriellen Ursachen wie HWI, Urethritis und Prostatitis sind Antibiotika das Mittel der Wahl. Laut aktueller AWMF-Leitlinie 1, 4 richten sich Art, Dosierung und Dauer der Therapie nach dem nachgewiesenen Erreger und dem Antibiogramm. Bei Gonorrhö gilt laut Leitlinie eine intramuskuläre Cephalosporin-Einmalgabe als Therapiestandard; bei Chlamydien und nicht-gonorrhoischer Urethritis wird in der Regel ein Tetracyclin- oder Makrolidpräparat eingesetzt. Für unkomplizierte Harnwegsinfektionen beim Mann sowie die bakterielle Prostatitis legt der behandelnde Arzt Wirkstoff, Dosierung und Therapiedauer individuell auf Basis des Keimspektrums fest. Wichtig: Die Behandlung immer vollständig abschließen, auch wenn die Symptome früher abklingen.

Alpha-1-Blocker und 5-Alpha-Reduktasehemmer bei BPH

Ist eine vergrößerte Prostata die Ursache für häufiges Wasserlassen und schwachen Harnstrahl, kommen laut AWMF-Leitlinie 2 je nach Ausprägung Muskelrelaxanzien aus der Gruppe der Alpha-1-Blocker oder Substanzen zur Verkleinerung der Prostatadrüse (5-Alpha-Reduktasehemmer) zum Einsatz. Welches Präparat in welcher Dosierung geeignet ist, entscheidet der Urologe auf Basis des individuellen Befundes. Bei starker Obstruktion kann ein operativer Eingriff notwendig werden 2.

Schmerztherapie und symptomatische Maßnahmen

Entzündungshemmende Medikamente (NSAR) können akute Beschwerden lindern. Bei chronischem Beckenschmerzsyndrom (CPPS) kommen physiotherapeutische Maßnahmen, Entspannungstechniken und ggf. psychotherapeutische Unterstützung zum Einsatz.

Hausmittel: Was hilft und was nicht

  • Viel trinken: Fördert das Ausspülen der Blase und kann bei leichten HWI unterstützend wirken. Mindestens 2 Liter Wasser täglich.
  • Wärme: Eine Wärmflasche im Unterbauchbereich kann Krämpfe lindern.
  • Cranberry: In Studien zeigte Cranberry-Extrakt eine moderate präventive Wirkung gegen HWI, indem bestimmte Verbindungen (Proanthocyanidine Typ A) die Anheftung von E. coli an die Blasenwand erschweren 3. Als alleinige Therapie bei bereits bestehender Infektion ist er jedoch nicht ausreichend.
  • Keine Selbstmedikation mit Antibiotika: Unsachgemäßer Antibiotikaeinsatz fördert Resistenzen und kann die Diagnose verschleiern.

Intimpflege und Prävention

Wer Brennen beim Wasserlassen langfristig vorbeugen möchte, sollte einige Grundregeln beachten:

pH-neutrale Reinigung: Das empfindliche Genitalgewebe hat einen leicht sauren pH-Wert. Aggressive Seifen oder Duschgels stören dieses Gleichgewicht, reizen die Schleimhaut und begünstigen Infektionen. Die Black Bar mit einem pH-Wert von 4,5–5,5 ist speziell auf die Bedürfnisse der männlichen Intimzone abgestimmt und reinigt schonend, ohne das natürliche Mikrobiom zu beeinträchtigen.

Kondome beim Gelegenheitssex: Schützen zuverlässig vor den meisten sexuell übertragbaren Erregern, die eine Urethritis verursachen können.

Regelmäßige Urintrinkmenge: Ausreichend Flüssigkeit hält den Urin verdünnt und reduziert die bakterielle Besiedelung der unteren Harnwege.

STI-Tests bei wechselnden Partnern: Viele Urethritiserreger verlaufen anfangs symptomarm. Ein halbjährlicher Test schützt die eigene Gesundheit und die der Partner.

Frühe Vorsorge bei Prostataproblemen: Ab 45 Jahren (bei familiärem Risiko ab 40) ist die jährliche Prostatauntersuchung beim Urologen empfehlenswert.


Fazit

Brennen beim Wasserlassen beim Mann ist selten harmlos und sollte nie einfach ausgesessen werden. Hinter dem Symptom können sehr unterschiedliche Ursachen stecken: von einer einfachen Blasenentzündung über sexuell übertragbare Infektionen bis hin zu Prostataerkrankungen oder Harnsteinen. Begleitsymptome wie häufiges Wasserlassen, ein schwacher Harnstrahl oder Afterjucken helfen dabei, die Diagnose einzugrenzen. Ein Urologe kann innerhalb kurzer Zeit Klarheit schaffen und die richtige Behandlung einleiten, bevor aus einem vermeidbaren Problem ein ernsthaftes wird.


Häufig gestellte Fragen zu Brennen beim Wasserlassen beim Mann

Was bedeutet Brennen beim Wasserlassen beim Mann?+
Medizinisch heißt das Dysurie. Es beschreibt Schmerzen oder ein Brennen während oder nach dem Urinieren und kann auf Infektionen, Entzündungen oder strukturelle Veränderungen der Harnwege hinweisen.
Kann Brennen beim Wasserlassen von selbst weggehen?+
Leichte Reizungen können sich bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr bessern. Bei Infektionen oder Geschlechtskrankheiten ist eine ärztliche Behandlung notwendig. Abwarten verschlimmert die Situation und erhöht das Ansteckungsrisiko.
Ist Brennen beim Wasserlassen ansteckend?+
Das Brennen selbst ist es nicht. Die Ursache dahinter kann es sein: STI wie Chlamydien, Gonorrhö oder Herpes werden beim Sex übertragen.
Was tun bei Brennen nach dem Wasserlassen?+
Möglichst bald einen Urologen aufsuchen, ausreichend trinken und auf Seifen oder Intimsprays im Genitalbereich verzichten, bis die Ursache geklärt ist.
Welcher Arzt ist zuständig?+
In erster Linie der Urologe. Bei Verdacht auf eine sexuell übertragbare Infektion kann auch ein Dermatologe oder eine STI-Spezialambulanz die richtige Anlaufstelle sein.

Quellen

  1. Deutsche STI-Gesellschaft (DSTIG) / AWMF: S2k-Leitlinie Sexuell übertragbare Infektionen (STI) – Beratung, Diagnostik und Therapie. AWMF-Registernummer 059-006 (2021). https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/059-006
  2. Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) / AWMF: S2e-Leitlinie Diagnostik und Therapie des Benignen Prostatasyndroms (BPS). AWMF-Registernummer 043-034 (2023). https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/043-034
  3. Jepson RG, Williams G, Craig JC: Cranberries for preventing urinary tract infections. Cochrane Database of Systematic Reviews 2012, Issue 10. Art. No.: CD001321. https://doi.org/10.1002/14651858.CD001321.pub5
  4. Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) / AWMF: S3-Leitlinie Harnwegsinfektionen bei Erwachsenen (HWI). AWMF-Registernummer 043-044 (2024). https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/043-044
  5. MSD Manual (2024): Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen (Dysurie) – Ausgabe für Patienten. https://www.msdmanuals.com/de/heim/nieren-und-harnwegserkrankungen/symptome-von-erkrankungen-der-nieren-und-harnwege/wasserlassen-schmerzen-oder-brennen-beim